Melle

Melle

Göttingen

YouthCamp2000

<- BERUF



Meine erste Stelle: Melle.
Genauer: Ev.-luth. St. Petrigemeinde, Melle.
Am Ende meines Berufspraktikums im Kirchenkreisjugenddienst Melle habe ich mir viele Diakonenstellen angesehen. Ich wollte wieder in die Nähe von Hannover.
Das Richtige war aber irgendwie nicht für mich dabei. Und dann waren da noch Angebote der St. Petrigemeinde, die ich eigentlich nicht ausschlagen konnte.
So wurde ich also Jugenddiakon der St. Petri-gemeinde. Der Luxus: Es gab ein eigenes Jugendheim für die Kinder- und Jugendarbeit. Ich war für das Haus und die darin stattfindende Arbeit zuständig – ganz und gar: Ich wohnte im Jugendheim.
Es waren tolle drei Jahre: Vom Aufbau der Kinder- und Jugendgruppen bis hin zur Gründung eines Gemeindejugendkonventes – mit Freizeiten nach Finnland und Spiekeroog, spannenden Jugendgottesdiensten, der monatlich von Jugendlichen gestalteten Freitagsandacht, ökumenischen Gottesdiensten aller Gemeinden...
... das Highlight der drei Jahre ist aber durch einen Zufall entstanden: In den Osterferien kamen die Jugendlichen ins Jugendheim und wussten nicht, was sie mit ihrer freien Zeit anfangen sollten. Ich hatte mir vorgenommen, den Materialraum gründlich aufzuräumen. Die Jugendlichen machten mit! Nach kurzer Zeit entdeckten wir alte Dokumente und Fotos aus den Anfängen des Hauses. Wir sichteten das Material, ergänzten, führten Interviews...
Es entstand die Chronik über das Jugendheim.
Die Besonderheit in Melle: Wenn man Menschen für die Arbeit gewonnen hatte, waren sie dieser Treu mit Herzen, Mund und Händen.